Vernetzung, Austausch, Ideenwerkstatt

Treffen des Netzwerk Klimagerechte Hochschule am 10.-12. Dezember 2010 in Leipzig

BITTE NICHT MEHR ANMELDEN! Die Raumkapazitäten lassen weitere Teilnehmer leider nicht zu, alle Plätze sind schon vergeben. Pardon!

Vor zwei Jahren wurde in Leipzig das Netzwerk Klimagerechte Hochschule gegründet mit dem Ziel, ein Forum für die Vernetzung zwischen UmweltaktivistInnen an verschiedenen Hochschulen und in den unterschiedlichen Studierendenvertretungen zu schaffen. Diesen November soll wieder ein Treffen stattfinden, dieses Mal in Form einer Tagung, bei der noch stärker als bisher der inhaltliche und vor allem praktische Austausch zu Umwelt- und insbesondere Klimaschutzthemen, Strategien und Projektideen für eine klimagerechtere Hochschullandschaft im Vordergrund stehen soll.

Ihr seid alle herzlich eingeladen, vom 10.-12. Dezember nach Leipzig zu kommen, euch auszutauschen, eure Erfahrungen einzubringen und Ideen mit nach Hause zu nehmen. Los geht’s am Freitag Abend, Schluss ist am Sonntag Nachmittag. Neben Vorträgen, Workshops und Diskussionen wird es auf jeden Fall auch genügend Zeit und Raum für persönliche Gespräche (und gutes Essen!) geben.

Copernicus-Charta, EMAS-Zertifizierung, Best-Practice an deutschen Hochschulen, öffentliche Ausschreibungen für Strom, Solaranlagen auf Unidächern, Ökostromanbieter im Vergleich, Nachhaltigkeit in der Lehre, Mensa und das alltägliche Umdenken... Das sind die Themen, die bisher für das Treffen auf dem Programm stehen. Was wir uns darunter genauer vorstellen, kannst du weiter unten in der Mail ausführlicher nachlesen. Solltest du noch Ideen haben, was besprochen werden sollte oder was du gerne an dem Wochenende einbringen würdest: Her damit!

Anmelden könnt ihr euch ab sofort unter susanne.brehm at biomail.de
Genauere Infos zu Tagungsort, Anreise und genauere Uhrzeiten, bekommt ihr dann in den nächsten Wochen.

Viele Grüße und hoffentlich bis bald,
das Netzwerk Klimagerechte Hochschule

**** Programmübersicht ****

*Rahmenbedingungen für "ökologische" Hochschulpolitik*

Insbesondere für NeueinsteigerInnen in die Hochschulpolitik wird es einführende Informationen zu Politik- und Verwaltungsinstrumenten im Bereich Ökologie geben, die an verschiedenen Hochschulen bereits angewandt werden, um - mehr oder weniger ambitioniert und erfolgreich - einen Schritt hin zu einem nachhaltigeren und klimagerechteren Hochschulbetrieb zu machen. Die prominentesten Beispiele für diese Instrumente sind die Copernicus-Charta sowie EMAS-Umweltmanagementsysteme, auf einer informelleren Ebene verschiedenste Ausformungen von "Umweltleitlinien", "Umweltprofilen" und "Umweltkonzepten". Wie diese Instrumente funktionieren wird ebenso Thema sein wie die Frage, an welchen Hochschulen damit wie und warum erfolgreich gearbeitet wird ("Best Practice").

*Strom sparen, wechseln und gewinnen*

Das Thema Ökostrom nahm von Anfang an eine zentrale Rolle in der Arbeit des Netzwerks ein. Dabei spielen folgende Fragen eine Rolle: Wie kann ich meine Hochschule davon überzeugen, zu einem Ökostromanbieter zu wechseln? Wie funktioniert eigentlich eine öffentliche Stromausschreibung (zu der jede Hochschule verpflichtet ist) und wie können ökologische Kriterien in eine solche Ausschreibung aufgenommen werden? Welche Möglichkeiten gibt es, Studierende auf Ökostrom aufmerksam zu machen? Welche Anbieter sind überhaupt zu empfehlen? Zur Möglichkeit, mit Hilfe von Photovoltaikanlagen auf Hochschuldächern zur ökologischen Stromerzeugung selbst beizutragen, wird die studentische Initiative Unisolar e.V. Tipps geben.

*Klimagerechtigkeit in der Lehre*

Wenn das wirklich stimmen soll, dass Universitäten und Hochschulen eine Vorreiterrolle in der Gesellschaft einnehmen können, dann müssen sie selbstverständlich auch in ihrem "Hauptgeschäft", also in Forschung und Lehre, auf Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit "umstellen", die entsprechenden Themen und Strategien weiterentwickeln und in das Lehrangebot aufnehmen. Beispiele, wie das „von unten“, also von Studierendeninitiativen initiiert werden kann, gibt es bereits.

*Mensa*

Unsere Ernährung, besonders der Fleischkonsum, trägt erheblich zum Ausstoß von Treibhausgasen bei. Deshalb ist auch die Mensa ein wichtiger Ort, an dem Veränderungen angestoßen werden müssen. Wie überzeugt man das Studentenwerk von einem klima- und umweltfreundlichen Einkauf? Welche Spielräume für Veränderungen gibt es überhaupt innerhalb des z.T. engen Preisrahmens?

*Verhaltensänderungen bei Studierenden*

Nicht zuletzt wollen wir natürlich Studierende für Umwelt- und Klimaschutzthemen und für die Auswirkungen ihrer alltäglichen Handlungen sensibilisieren. Dafür gibt es wahnsinnig viele Ideen, von Veranstaltungen über Leitfäden, witzigen Aktionen, Flyern und und und...

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